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8. Deutsch–Osteuropäische Journalistenprogramm

Zwei Monate in einer Gastredaktion arbeiten

Für das Jahr 2008 schreiben die Internationalen Journalisten Programme (IJP) zum achten Mal ihr Stipendienprogramm für Osteuropa aus. Die Austauschländer werden voraussichtlich Polen, Russland, Belarus, die Ukraine, Georgien, Armenien und Aserbaidschan sein.

Bonn, im Februar 2008 - Damit sollen acht junge deutsche Journalisten die Möglichkeit erhalten, für zwei Monate in einem russisch- bzw. polnischsprachigen Medium als Gastredakteur zu arbeiten. Zeitgleich wird dieses Stipendium für Journalisten aus Osteuropa ausgeschrieben, die sich für einen zweimonatigen Arbeitsaufenthalt in Deutschland bewerben können.

Die IJP, ein gemeinnütziger Verein, bieten seit 25 Jahren Stipendienprogramme für junge Journalisten an. Diese Austauschprogramme ermöglichen auf bilateraler Basis, ein Land als Gastreporter in einem renommierten Medium kennen zu lernen.

Mit Hilfe des Deutsch-Osteuropäischen Programms sollen junge Journalisten einen persönlichen Eindruck von Politik, Wirtschaft und Kultur sowie vom gesellschaftlichen Alltag in osteuropäischen Nachbarländern bekommen. Es bietet die einmalige Gelegenheit, in einem fremden journalistischen Arbeitsumfeld zu arbeiten und dabei neue Erfahrungen zu sammeln.

Marion Gräfin Dönhoff (02.12.1909 - 11.03.2002), langjährige Herausgeberin der „Zeit“, hat dem IJP-Programm für Osteuropa ihren Namen gegeben. Das Programm wird auch vom Auswärtigen Amt und von privaten Sponsoren unterstützt.

Das Stipendium beginnt Ende September 2008 mit einer viertägigen Einführungstagung in Berlin (25.-28.09.2008). Daran schließt sich der achtwöchige Aufenthalt bei einem osteuropäischen bzw. deutschen Medium unmittelbar an. Das Gastmedium suchen die IJP in Absprache mit den Stipendiaten aus.

Das Programm endet nicht nach den zwei Monaten. Alle Stipendiaten sind eingeladen, über das Programm hinaus sich an den Alumni-Aktivitäten zu beteiligen.

Das Stipendium besteht aus einer einmaligen Zahlung von 3.400 Euro. Dieser Betrag soll einen Teil der Reisekosten, der Verpflegung und der Unterkunft während des Auslandsaufenthaltes decken. Von den deutschen Stipendiaten wird ein Eigenbetrag erwartet.

Eine Vergütung der Arbeit vor Ort ist nicht vorgesehen. Eine Verschiebung des Gastaufenthaltes ist nicht möglich.

Der Sinn des Programms ist ein doppelter: Zum einen sollen die Stipendiaten in den zwei Monaten als Gastredakteur in der jeweiligen osteuropäischen Redaktion mitarbeiten. Zum anderen erwartet die IJP, dass sie für ihre Heimatredaktion als Korrespondent auf Zeit über ihr Gastland berichten.

Bewerben kann sich jeder Journalist zwischen 23 und 35 Jahren, der als freier Mitarbeiter, Volontär oder Redakteur bei deutschen Medien tätig ist.

Bewerbungen müssen bis zum 30. April 2008 eingegangen sein.

Der Bewerbung beizufügen sind:
- ein tabellarischer Lebenslauf mit Passbild;
- ein Motivationsschreiben;
- ein journalistisches Gutachten des Ressortleiters oder Chefredakteurs
(das zugleich die Bewerbung unterstützt, ggf. die Beurlaubung für die
Zeit des Stipendiums sicherstellt und als journalistischer Tätigkeitsnachweis
dient);
- maximal vier schriftliche Arbeitsproben. Fernseh- und Rundfunkjournalisten
werden gebeten, als Nachweis keine Kassetten einzusenden,
sondern lediglich Textabschnitte ihrer Beiträge;
- ein Nachweis der Russisch- bzw. Polnischkenntnisse (Zeugnisse,
Sprachschulen, usw.)
- eine Präferenzangabe für bestimmte Länder und Medien, sowie die
Angabe, ob die Bewerbung für alle, oder nur für die benannten Länder
gelten soll.

Die Unterlagen müssen vollständig sein. Die Auswahl erfolgt unter Ausschluss
des Rechtwegs durch eine Jury anhand der Bewerbungsunterlagen
bis zum 01.06.2008.

Bewerbungsadresse:
IJP e.V.
Marion Gräfin Dönhoff-Programm
c/o Miodrag Soric (Koordinator)
Von-Halberg-Str. 28
53125 Bonn

 
Links zum Thema
- Marion Gräfin Dönhoff-Programm

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