ORNIS-PRESS
ORNIS-PRESS
ORNIS-RSSORNIS-RSS|ORNIS InfoBriefORNIS InfoBrief|  

Sie sind hier: Startseite ›› Themen und Berichte ›› Soziales

Schrift: kleiner | normal | größer


Dokumente, die Yurij Konrads Arbeit in Tschernobyl bestätigen





Die Fotos im Text stammen, wenn nicht anders vermerkt, aus der Serie

"Alles war verstrahlt und wir hatten keine Ahnung“

Über 15 Jahre hat Yurij Konrad in Tschernobyl gearbeitet

Als sich die Familie entschloss, nach Deutschland auszusiedeln, hatte Yuriy Konrad-Zhukov die meisten seiner Arbeitskollegen bereits überlebt. Der Ingenieur hatte viele Jahre im zerstörten Atommeiler Tschernobyl gearbeitet und ist schwer strahlenkrank. Seine Tochter Agnes hat Kindheit und Jugend in unmittelbarer Nähe zum Gefahrenherd verbracht - sie braucht ständige Betreuung.

mehr »

Dunkle Wolken über Bogdaschkino

Das Vorzeigedorf an der Wolga steht vor einer ungewissen Zukunft
Dunkle Wolken über Bogdaschkino Foto: Alexander Wulfert

Seit Anfang der neunziger Jahre ziehen Russlanddeutsche in ein Dorf nahe Uljanowsk an der Wolga. Mit deutschen und russischen Geldern wurden Straßen, Häuser, eine Mittelschule und eine Käserei errichtet. Doch das Dorf Bogdaschkino ist längst nicht mehr so deutsch, wie es einst sein wollte. Die staatliche Förderung läuft aus und die Käserei steht vor dem Ruin.

mehr »


Alexander Trippel stammt aus Barnaul und lebt seit 17 Jahren in Deutschland. Der Diplom-Kaufmann hat in Tomsk und Bielefeld studiert und ist Mitarbeiter einer Firma in Nordrhein-Westfalen, die sich auf den Handel mit gebrauchten Maschinen spezialisiert hat.

Generation Glasnost

Ein Klassenfoto von 1990 und die Wirklichkeit von heute
Generation Glasnost Foto: privat

Junge Leute einer Abschlussklasse in Barnaul schauen – teils lachend, teils mit ernster Miene – in die Kamera. 20 Jahre später: Die Geschichte eines Klassenfotos enthüllt zwei Jahrzehnte russischen Alltag. Ausbildung und Beruf, Familie und Partnerschaft – Glück und Unglück, Erfolg und Niederlage messen sich stets an dem, was besonders schwer zu erlangen ist: eine Wohnung, groß genug für die eigene Familie und Beweis für Erreichtes.

mehr »


chrismon - Das evangelische Magazin erscheint monatlich in einer Auflage von etwa 1,6 Millionen Exemplaren als Beilage zu Die Zeit, Der Tagesspiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Potsdamer Neueste Nachrichten, Mitteldeutsche Zeitung und Schweriner Volkszeitung.

<<<<<<>>>>>>

Endlich was Grosses erleben

Lena, seit fünf Jahren in Deutschland

Lena ist von Sibirien nach Deutschland gezogen. Nun muss sie sich nicht mehr zwischen dem Kauf von Heizkohle oder Winterstiefeln entscheiden. Aber sie stellt fest: Wenn man etwas gewinnt, verliert man auch etwas.

mehr »

Wiedersehen nach 60 Jahren

Lebensabend zwischen Sibirien und Thüringen
Wiedersehen nach 60 Jahren Elisabeth Waldhelm und Iwan Bywschich
Foto: Aleksandra Godowikowa

Iwan Bywschich und Elisabeth Waldhelm sind das bekannteste Liebespaar Sibiriens. Zum Kriegsende hatten sie sich in Deutschland kennen gelernt - und fanden erst sechs Jahrzehnte später zusammen. Vor zwei Jahren heirateten sie und leben nun abwechselnd in der sibirischen Stadt Krasnojarsk und in Heyerode in Thüringen.

mehr »




Erläuterungen zu den Bildern siehe letzte Seite

Wo liegt Mantakistan?

Düstere Zukunft für die deutsche Minderheit in der Slowakei
Wo liegt Mantakistan? Blick auf Metzenseifen
Foto: Joseph Gepp

Eine Handvoll Aktiver ist übrig geblieben – die jungen Leute gehen längst andere Wege. Die deutsche Minderheit in der Slowakei schaut auf eine bewegte Geschichte und eine reiche Handwerkstradition zurück. Zum Beispiel Metzenseifen - in der Kleinstadt leben noch gut 500 Angehörige der so genannten Karpatendeutschen: „Wir sprechen hier Mantakisch, nicht Deutsch.“

mehr »

Intensive Kontakte zu langjährigen Partnern

Die GTZ in Sibirien

Neben der Wolgaregion ist Sibirien Schwerpunkt der deutschen Unterstützung für die russlanddeutsche Minderheit. Seit Mitte der neunziger Jahre ist die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit hier aktiv. Ein Schwerpunkt: Förderung der russlanddeutschen Selbstorganisation.

mehr »

Kleine Anfänge - grosse Ausstrahlung

15 Jahre Begegnungszentrum an der Petrikirche in St. Petersburg

Die Stiftung „Russisch-Deutsches Begegnungszentrum an der Petrikirche in St. Petersburg“ hat ihr 15-jähriges Bestehen gefeiert. Zum Jubiläum waren Vertreter fast aller deutschen Organisationen aus Russland, Kasachstan und der Ukraine gekommen. Auch der Aussiedlerbeauftragte Christoph Bergner nahm an den Feierlichkeiten teil.

mehr »

Hintergründe noch ungeklärt

Jesuitenpater Otto Messmer wird in Deutschland beigesetzt
Hintergründe noch ungeklärt

Der Mord an zwei Jesuitenpatres in Moskau hat auch in Deutschland große Bestürzung ausgelöst. In vielen Kirchengemeinden wurde der beiden Opfer gedacht – des deutschstämmigen Otto Messmer und des Ecuadorianers Victor Betancourt Ruiz. Der aus Kasachstan stammende Messmer war gerade erst von einem Besuch seiner Mutter aus Deutschland zurückgekehrt.

mehr »

Alte Heimat: Russlanddeutsche

Die zwei Welten der Aussiedler
Alte Heimat: Russlanddeutsche Wohnhaus nahe Chanti Mansijsk/Sibirien
Foto: Irina Alexandrova

In drei Tagen hat Walentina Aristow Geburtstag. Sie wird 24. Sie wird weinen. Und ihre Mutter auch. Denn einen Tag darauf wird sich Valentina mit ihrem Mann Jewgeni und ihrem Sohn Kirill ins Flugzeug setzen. Sie fliegen zurück nach Hause, in ihre erste Heimat. Nach Krasnojarsk.

mehr »


Nach oben
Artikel bookmarken:
Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen My Yahoo