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Alexander Trippel stammt aus Barnaul und lebt seit 17 Jahren in Deutschland. Der Diplom-Kaufmann hat in Tomsk und Bielefeld studiert und ist Mitarbeiter einer Firma in Nordrhein-Westfalen, die sich auf den Handel mit gebrauchten Maschinen spezialisiert hat.

Generation Glasnost

Ein Klassenfoto von 1990 und die Wirklichkeit von heute
Generation Glasnost Foto: privat

Junge Leute einer Abschlussklasse in Barnaul schauen – teils lachend, teils mit ernster Miene – in die Kamera. 20 Jahre später: Die Geschichte eines Klassenfotos enthüllt zwei Jahrzehnte russischen Alltag. Ausbildung und Beruf, Familie und Partnerschaft – Glück und Unglück, Erfolg und Niederlage messen sich stets an dem, was besonders schwer zu erlangen ist: eine Wohnung, groß genug für die eigene Familie und Beweis für Erreichtes.

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chrismon - Das evangelische Magazin erscheint monatlich in einer Auflage von etwa 1,6 Millionen Exemplaren als Beilage zu Die Zeit, Der Tagesspiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Potsdamer Neueste Nachrichten, Mitteldeutsche Zeitung und Schweriner Volkszeitung.

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Endlich was Grosses erleben

Lena, seit fünf Jahren in Deutschland

Lena ist von Sibirien nach Deutschland gezogen. Nun muss sie sich nicht mehr zwischen dem Kauf von Heizkohle oder Winterstiefeln entscheiden. Aber sie stellt fest: Wenn man etwas gewinnt, verliert man auch etwas.

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Wiedersehen nach 60 Jahren

Lebensabend zwischen Sibirien und Thüringen
Wiedersehen nach 60 Jahren Elisabeth Waldhelm und Iwan Bywschich
Foto: Aleksandra Godowikowa

Iwan Bywschich und Elisabeth Waldhelm sind das bekannteste Liebespaar Sibiriens. Zum Kriegsende hatten sie sich in Deutschland kennen gelernt - und fanden erst sechs Jahrzehnte später zusammen. Vor zwei Jahren heirateten sie und leben nun abwechselnd in der sibirischen Stadt Krasnojarsk und in Heyerode in Thüringen.

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Wo liegt Mantakistan?

Düstere Zukunft für die deutsche Minderheit in der Slowakei
Wo liegt Mantakistan? Blick auf Metzenseifen
Foto: Joseph Gepp

Eine Handvoll Aktiver ist übrig geblieben – die jungen Leute gehen längst andere Wege. Die deutsche Minderheit in der Slowakei schaut auf eine bewegte Geschichte und eine reiche Handwerkstradition zurück. Zum Beispiel Metzenseifen - in der Kleinstadt leben noch gut 500 Angehörige der so genannten Karpatendeutschen: „Wir sprechen hier Mantakisch, nicht Deutsch.“

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Intensive Kontakte zu langjährigen Partnern

Die GTZ in Sibirien

Neben der Wolgaregion ist Sibirien Schwerpunkt der deutschen Unterstützung für die russlanddeutsche Minderheit. Seit Mitte der neunziger Jahre ist die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit hier aktiv. Ein Schwerpunkt: Förderung der russlanddeutschen Selbstorganisation.

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Kleine Anfänge - grosse Ausstrahlung

15 Jahre Begegnungszentrum an der Petrikirche in St. Petersburg

Die Stiftung „Russisch-Deutsches Begegnungszentrum an der Petrikirche in St. Petersburg“ hat ihr 15-jähriges Bestehen gefeiert. Zum Jubiläum waren Vertreter fast aller deutschen Organisationen aus Russland, Kasachstan und der Ukraine gekommen. Auch der Aussiedlerbeauftragte Christoph Bergner nahm an den Feierlichkeiten teil.

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Hintergründe noch ungeklärt

Jesuitenpater Otto Messmer wird in Deutschland beigesetzt
Hintergründe noch ungeklärt

Der Mord an zwei Jesuitenpatres in Moskau hat auch in Deutschland große Bestürzung ausgelöst. In vielen Kirchengemeinden wurde der beiden Opfer gedacht – des deutschstämmigen Otto Messmer und des Ecuadorianers Victor Betancourt Ruiz. Der aus Kasachstan stammende Messmer war gerade erst von einem Besuch seiner Mutter aus Deutschland zurückgekehrt.

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Alte Heimat: Russlanddeutsche

Die zwei Welten der Aussiedler
Alte Heimat: Russlanddeutsche Wohnhaus nahe Chanti Mansijsk/Sibirien
Foto: Irina Alexandrova

In drei Tagen hat Walentina Aristow Geburtstag. Sie wird 24. Sie wird weinen. Und ihre Mutter auch. Denn einen Tag darauf wird sich Valentina mit ihrem Mann Jewgeni und ihrem Sohn Kirill ins Flugzeug setzen. Sie fliegen zurück nach Hause, in ihre erste Heimat. Nach Krasnojarsk.

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Stade: Frauenleiche im Maisfeld gefunden

Polizei rätselt über ihre Herkunft
Stade: Frauenleiche im Maisfeld gefunden Die Polizei am Tatort

Weil eine unbekannte Tote möglicherweise als Aussiedlerin aus einem osteuropäischen Land stammen könnte, bittet die niedersächsische Polizei ORNIS-Leser um Mitarbeit. Bislang haben sich offenbar keine Anhaltspunkte ergeben, die für eine Identifizierung der Toten hilfreich waren. Als sicher gilt: die Frau ist ermordet worden.

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Revier-Sport gibt es als Sportzeitung in gedruckter Form und als Online-Dienst. Erscheinungsort ist Essen.


Borschtsch, Botschkarov und der Blues der Russen

Unter russlanddeutschen Fußballfreunden
Borschtsch, Botschkarov und der Blues der Russen

Für welche Mannschaft schlägt das russlanddeutsche Herz? Nicht auszudenken, wenn Deutschland und Russland im Finale der Europameisterschaft aufeinander getroffen wären. Ralf Piorr verbrachte das Halbfinalspiel Russland gegen Spanien im „Taschkent“. Olga und Alexander Hock führen das Restaurant in der Revierstadt Herne und bieten ihren Gästen Speisen ihrer früheren Heimat Usbekistan.

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