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Das Zitat

„Es darf nicht sein, dass die Vergangenheit spurlos im Nichts verschwindet. Es darf nicht sein, dass der Wind der Zeit eine ganze Kultur auslöscht.“

Herold Belger
zur Bedeutung eines Lexikons
russlanddeutscher Autoren

Neu aufgelegt: „Russlanddeutsche Schriftsteller“

Nachschlagewerk nimmt aktuelle Entwicklungen auf
Neu aufgelegt: „Russlanddeutsche Schriftsteller“ Umschlagseite der ersten Ausgabe von 1999

15 Jahre nach seinem ersten Erscheinen in Kasachstan wird Herold Belgers Nachschlagewerk „Russlanddeutsche Schriftsteller: Von den Anfängen bis zur Gegenwart“ in Berlin mit aktualisierten Angaben neu aufgelegt. Der 75-jährige Belger hat im März dieses Jahres das Bundesverdienstkreuz erhalten.

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Lage in Kyrgyzstan bleibt weiter angespannt

ORNIS-Leseempfehlungen
Lage in Kyrgyzstan bleibt weiter angespannt Foto: StormShadow, skyscrapercity.com

"Die deutsche und europäische Politik sollte sich konsequent für eine Aufarbeitung der Ereignisse einsetzen. Sie wäre die Voraussetzung dafür, dass den Geschädigten - also vor allem den Usbeken in Südkirgisistan - zu ihrem Recht verholfen wird. Denn eine zentrale Voraussetzung für die Stabilisierung des Landes, auch mit Blick auf die Legitimität der zukünftigen Regierung, wäre, dass ein friedliches Nebeneinander der Kirgisen und Usbeken wieder möglich wird. Davon ist man in Osch und Dschalalabad noch weit entfernt."

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Gedenkbuch Altai und Omsk

Westsibirien: Staatlicher Terror in den dreißiger Jahren

Ein Gedenkbuch zur Erinnerung an die Verfolgung der deutschen Minderheit in Westsibirien hat der Historische Forschungsverein in Nürnberg vorgelegt. Auf 300 Seiten haben die Autoren Viktor Bruhl und Michael Wanner Daten zusammengetragen, wie die Repression der dreißiger Jahre unter der Bevölkerungsgruppe wütete.

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Deutsche im Fernen Osten Russlands

Bei der Erschließung waren Ausländer eine wichtige Stütze

Deutsche Forscher und Beamte in russischen Staatsdiensten hatten bedeutenden Anteil an der Erschließung des Fernen Ostens. Tatjana Ilarionowa, die 2005 eine dreibändige Arbeit zur Geschichte der Deutschen in Russland herausgebracht hat, legt jetzt eine erste Bestandsaufnahme vor.

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Nach Russland und zurück

Atlas zur Migrationsgeschichte der Russlanddeutschen

Die Designerin Irina Klass hat eine Migrationsgeschichte der Russlanddeutschen verfasst. Ihre Arbeit zeigt mit Karten, Grafiken und Statistiken die Wanderungsbewegung von Deutschen nach Russland über die letzten zwei Jahrhunderte hinweg.

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Der steinige Weg

Die Geschichte einer Glaubensgemeinschaft

Sie konnten nicht ahnen, was sie erwartete – die frommen Mennoniten und Templer, die in Russland Zuflucht und Glaubensfreiheit suchten. Ein steiniger Weg. So heißt auch das neue Buch von Walter Lange über „Tempelgemeinde mennonitischer Herkunft in Russland“. In der kundigen Studie zeichnet der Autor einen Bogen von der Vorgeschichte des Mennonitentums bis zum Schicksal einzelner Mitglieder der Templergemeinde.

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Daten-Basis

In der Studie „Ungenutzte Potentiale. Zur Lage der Integration in Deutschland“ werden erstmals Zuwanderer nach ihrer Herkunft vorgestellt. Dies war möglich nach einer Stichprobenerhebung (Mikrozensus) von einem Prozent aller Haushalte in Deutschland, bei der 2005 zum ersten Mal nach dem eigenen Geburtsort und dem der Eltern gefragt wurde.

So wurde statistisch zwischen Einheimischen und Migranten unterschieden. Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat auf der Grundlage dieser Daten die Zusammensetzung und die Eigenschaften acht unterschiedlicher Migrantengruppen analysiert: Aussiedler, Zuwanderergruppen aus der Türkei, EU-Ländern, Südeuropa, dem ehemaligen Jugoslawien, dem Fernen Osten, dem Nahen Osten und aus Afrika.

Dem Mikrozensus nach lebten 2005 knapp vier Millionen Personen aus Aussiedlerfamilien in Deutschland, also 4,7 Prozent aller Einwohner. Knapp 70 Prozent von ihnen kamen erst in den vergangenen 20 Jahren, überwiegend aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Mehr als vier Fünftel von ihnen lebt schon seit mindestens acht Jahren in der Bundesrepublik. Aussiedler genießen gegenüber allen anderen Migranten den Vorteil, schon bei der Einreise die deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten.

„Über Aussiedler war wenig bekannt“

Eine Integrationsstudie hält Aussiedler für besonders gut integriert

Unter den Zuwanderern sind sie die größte Gruppe mit den besten Integrationserfolgen: die Aussiedler. Sie leben eher auf dem Land als in der Großstadt und fallen auch deshalb kaum auf, weil sie sofort nach der Einreise Deutsche sind. Nur Sprache und Kultur sind manchmal noch fremd.

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Sammelband Bilanz der Aussiedlerpolitik

Konferenzbericht erscheint Ende Januar

Zu der Fachtagung, die sich im September vergangenen Jahres der Bilanz von zwei Jahrzehnten deutscher Aussiedlerpolitik gewidmet hat, wird demnächst ein Sammelband aller Vorträge und Beiträge erscheinen. Vor 20 Jahren war das Amt des Aussiedlerbeauftragten geschaffen worden. Das Jubiläum bot Anlass, die Situation der vor Ort gebliebenen deutschen Minderheiten, der Spätaussiedler und der vier nationalen Minderheiten in Deutschland auf einer internationalen Tagung in Berlin zu betrachten. Es ging auch darum, die geleistete Arbeit zu bilanzieren und zugleich Perspektiven und künftige Aufgaben zu diskutieren.

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Migrationsbericht 2007

Der jüngste Migrationsbericht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge liegt seit 3. Dezember 2008 vor. Auf den Seiten 45 bis 56 finden sich aktuelle Daten zum Zuzug von Spätaussiedlern.

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Landkreise sind aktiv bei der Integration

Eine Broschüre nennt Beispiele aus der Praxis

Der Deutsche Landkreistag (DLT) hat eine Zusammenstellung guter Beispiele zum Thema Integration von Zuwanderern veröffentlicht. Die Broschüre „Landkreise integrieren Migranten – Gute Beispiele aus der Praxis“ stellt zehn Aktivitäten von Landkreisen vor. Dazu stellte DLT-Präsident Hans-Jörg Dupprè fest: „Es war vor allem der ländliche Raum, in dem sich seit den Anfangsjahren der Bundesrepublik Aussiedler in großer Zahl niedergelassen haben.“

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