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Der Kurzfilm "Süßwaccep" ist die Ab- schlussarbeit des Medien- designers Viktor Stickel an der Berufsakademie in Ravensburg.

Süßwaccep from Viktor Stickel on Vimeo.


Migrating People
A Story Of Russia’s Germans

Social Publishing Bureau in Moskau setzt auf Kommuni- kation über so genannte so- cial media. Dazu zählen auch kurze Video-Dokumentatio- nen wie der jüngst veröffent- lichte Kurzfilm über Gehen oder Bleiben der Russland- deutschen:

MIGRATING PEOPLE Documentary Trailer Russian from Social Publishing Bureau on Vimeo.


“Wenn die Seele russisch spricht”
Die russlanddeutsche Metal-Band ‚Affekt‘

AFFEKT:
Platz 2 beim Bandcontest 2009

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Heiligsprechung

München (15. Januar 2012) - Die Russisch-Orthodoxe Kirche wird am 4. Februar feierlich die Heiligsprechung von Alexander Schmorell begehen. Der aus dem russischen Orenburg stammende Schmorell war gemeinsam  mit dem Geschwisterpaar Sophie und Hans Scholl und anderen an der Münchener Universität in der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" aktiv, die vor 70 Jahren aus christlicher Überzeugung heraus zum Kampf gegen den Nationalsozialismus aufgerufen hatte. Nachdem die Gruppe aufgeflogen war, waren mehrere Mitglieder zum Tode verurteilt und hingerichtet worden, Schmorell im Jahr 1943. Zu den Feierlichkeiten in München werden Vertreter der Russisch-Orthodoxen Kirche aus Russland, der Ukraine und den USA erwartet.

 

 

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Michail Suprun will weiterkämpfen

Berlin (9. Dezember 2011) - Trotz eines entlastenden Urteils in der so genannten "Affäre Archangelsk" will der Historiker Michail Suprun weiter für ein Ende des Paragraph 137 des russischen Strafgesetzes kämpfen, der "gesetzwidriges Sammeln und Verbreiten von Informationen über Privatpersonen" unter Strafe stellt. "Das ist außerordentlich wichtig für mein eigenes Projekt als auch allgemein für die Geschichtswissenschaftler in Russland", sagte Suprun gegenüber Ornis-Press. Der Wissenschaftler stand in Archangelsk vor Gericht, weil er für ein Gedenkbuch personenbezogene Daten zu deportierten Russlanddeutschen zusammengetragen hat, die nach 1941 in die Region Archangelsk verschleppt worden waren. Weiter berichtete Suprun, obwohl das Gericht von einer Bestrafung abgesehen habe, verfüge der Geheimdienst FSB immer noch über das vor zwei Jahren konfiszierte Projekt-Archiv. Auch habe er seinen Computer mit weiteren Forschungsdaten nicht zurückerhalten.

 

Nichtregierungsorganisationen: Putin warnt Ausland

Berlin (5. Dezember 2011) - Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin hat erneut „das Ausland“ davor gewarnt, russische Nichtregierungsorganisationen finanziell zu unterstützen. Vor Anhängern seiner Partei "Einiges Russland" stellte Putin die Behauptung auf, Hilfen für zivilgesellschaftliche Organisationen seien eine „kostspielige und ineffektive Außenpolitik“ der Geberländer. Nichtstaatliche Organisationen sind auch die Interessenvertretungen der deutschen Minderheit in Russland, die von bundesdeutscher Seite finanzielle Zuwendungen erhalten.

 

Kyrgyzstan: Stirbt die deutsche Minderheit aus?

New York (18. November 2011) - Es ist ungewiss, ob die deutsche Minderheit in Kyrgyzstan in zehn Jahren noch den 80. Jahrestag der Deportation aus dem Wolgagebiet begehen kann. Nach einem Bericht des Internetportals EURASIA.NET harren nur noch wenige aus in dem mittelasiatischen Land. Unter den Zurückgebliebenen mache sich Verbitterung breit, meint Autorin Nate Schenkhan aus Bischkek, da vielfach nur noch jene geblieben seien, die von der Bundesrepublik abgewiesen worden seien. Irina Krieger beispielsweise, Tochter eines russlanddeutschen Vaters, hatte keine Gelegenheit Deutsch zu lernen, um den vorgeschriebenen Sprachtest zu absolvieren. Sie sagt: "Es ist so beleidigend, nicht zugelassen zu werden, während so viele andere angenommen wurden." EURASIA.NET wird vom Open Society Institute in New York herausgegeben.

Kein Konto mit russischen Pass

Berlin (16. November 2011) - Wer mit einem russischen Pass in Deutschland lebt - Angehörige von Spätaussiedlern etwa - hat es schwer, von der Deutschen Post einen Nachweis seiner Identität zu erhalten. Das so genannte Postident-Verfahren ist beispielsweise erforderlich, wenn jemand ein Bankkonto über das Internet eröffnen will. Obwohl die wichtigsten Angaben in russischen Pässen seit langem auch in lateinischer Schrift zu lesen sind, ist die ausstellende Behörde nur in kyrillischer Schrift vermerkt. Damit begründet nach einem Bericht der Zeitschrift MiGAZIN die Deutsche Post ihre Weigerung, die Identität des Kunden zu bestätigen. Die zuständige Aufsichtsbehörde prüft derzeit mehrere Beschwerden von russischen Passinhabern.

 
Aussiedler als Narrennachwuchs

Bad Säckingen (10. November 2011) - Den Karnevalsvereinen und Spielmannszügen laufen offenbar die Mitglieder weg. Jetzt sollen Aussiedler ran und für frischen Wind in der Brauchtumspflege sorgen. Diese Idee ist bei der Herbsttagung der Schwäbisch-Alemannischen Narrenzünfte in Bad Säckingen vorgetragen worden. Wie man Aussiedler für Narrenmarsch und Konfettiregen gewinnen könnte, verriet Zunftpräsident Roland Wehrle der lustigen Runde: Russlanddeutsche sollten schon in Kindergarten und Grundschule "an unsere Kultur herangeführt und begeistert werden". Schützenhilfe mit wissenschaftlichem Anstrich leistete der Kölner Soziologe Stefan Bischoff, der von der "sozialen Integration" durch die Narren sprach. In einer von der Bundesregierung bezahlten Studie hat Bischof Gedanken zusammengetragen, wie Musikvereinigungen vor weiterem Schwund bewahrt werden können. So wurde der PR-Mann zum Integrationsexperten für die Welt von Karneval und Fasching.

 
Rückkehrer

Barnaul (27. Oktober 2011) - Über 50 russlanddeutsche Familien sind in diesem Jahr aus Deutschland in das Altaigebiet zurückgekehrt. Diese Zahl nannte der neue Generalkonsul der Bundesrepublik in Nowosibirsk, Neithart Höfer-Wissing, bei seinem Antrittsbesuch im westsibirischen Barnaul. Der Diplomat, der seit Ende September im Amt ist, sagte bei einem Pressegespräch, viele Rückkehrer hätten zudem ihre deutsche Staatsbürgerschaft aufgegeben. Nach einem Bericht der Agentur russland.RU teilte Höfer-Wissing überdies mit, die Hilfen der deutschen Seite für die russlanddeutschen Gemeinden würden weiter geschmälert.

 
Museum für Russlanddeutsche

Berlin (25. Oktober 2011) - Ende Juni ist das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold feierlich eröffnet worden. Die Dauerausstellung auf einer Ausstellungsfläche von 500 Quadratmetern trägt den Titel „Ausgepackt. Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland“. Vier Monate später zieht Claudia Biehan eine erste Bilanz und fragt: Welches Bild von Russlanddeutschen stellt das Museumskonzept den Besuchern vor? In einem Beitrag für Deutschlandradio Kultur geht sie zudem der Frage nach, welche Aussagekraft die Ausstellung für die Alltagswirklichkeit von Ausiedlern hat.

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Orden der Freundschaft für von Studnitz

Berlin (21. Oktober 2011) - Der langjährige deutsche Botschafter in Moskau, Ernst-Jörg von Studnitz, hat den Orden der Freundschaft der Russischen Föderation erhalten. Die Auszeichnung, die aus dem sowjetischen Orden der Völkerfreundschaft hervorgegangen ist, wird Ausländern zuerkannt, die sich zur Vertiefung der Beziehungen zwischen Deutschland und Russland engagiert haben. Das in Berlin ansässige Deutsch-Russische Forum, dessen Vorstandsvorsitzender von Studnitz ist, hat in einer Presseerklärung eine eigene Sicht vorgetragen und meint, der Ex-Diplomat habe den Orden für seinen Beitrag zur "Verfestigung" der nachbarschaftlichen Beziehungen beider Länder erhalten. Diese Interpretation könnte dem Orden eine völlig neue Bedeutung geben.

 
Kulunda-Projekt

Halle (18. Oktober 2011) - Unweit des Deutsch-Nationalen Rayons Halbstadt in Westsibirien starten deutsche Wissenschaftler demnächst ein Forschungsprojekt, das neue Erkenntnisse über Landnutzung in Steppengebieten bringen soll. Ziel der fünfjährigen Arbeit in der Kulunda-Steppe ist, die Erträge der Landwirtschaft zu steigern und gleichzeitig umweltschonend zu arbeiten. In den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts sind weite Flächen der Steppenlandschaft für den Ackerbau erschlossen ... mehr »

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Omsk: Streit bei Wahl zur Kulturautonomie

Omsk (23. Dezember 2010) - Tumultartig muss es bei der jüngsten Tagung der Nationalen Kulturautonomie in Omsk zugegangen sein. Erst im zweiten Anlauf gelang es dem früheren Leiter des deutschen Landkreises Asowo, Bruno Reiter, zum Vorsitzenden der regionalen Kulturautonomie im Gebiet Omsk gewählt zu werden. Gegen Reiter war der Unternehmer Viktor Sabelfeld angetreten, heute Landrat von Asowo.

Zu den Gästen der Konferenz zählte nicht nur lokale Politprominenz, auch die Spitzen des Internationalen Verbands der deutschen Kultur (IVdK) und der Föderalen Nationalen Kulturautonomie (FNKA) waren eigens aus Moskau angereist. Das hielt Teilnehmer jedoch nicht davon ab, sich in gegenseitigen Anschuldigungen zu ergehen. Als Viktor Eichwald, ehedem Ratsmitglied des IVdK und verantwortlich für die russlanddeutsche Zeitschrift „Kultura“, in seiner Wortmeldung IVdK- und FNKA-Präsident Heinrich Martens heftig kritisierte, verließ dieser unter Protest die Versammlung.

Derweil veröffentlicht der IVdK auf seiner Internetseite die Weihnachtsgrüße des deutschen Aussiedlerbeauftragten Christoph Bergner. Darin gibt sich der Parlamentarische Staatssekretär zuversichtlich, „dass sich die Selbstorganisation der Russlanddeutschen in der Russischen Föderation konsolidiert hat“.


Nowaja Gaseta wird Partner von Wikileaks

Moskau (22. Dezember 2010) - Die russische Zeitung Nowaja Gaseta ist jetzt Partner der Enthüllungsplattform Wikileaks. Zugleich kündigte das Blatt eine Informationsoffensive gegen korrupte Spitzenpolitiker an: "Ab jetzt ist niemand von ihnen vor der Wahrheit geschützt." Wikileaks hatte erst kürzlich für Aufsehen gesorgt, als mehrere tausend Depeschen von US-Diplomaten mit teils wenig schmeichelhaften Äußerungen über ausländische Politiker veröffentlicht wurden. Damals hatte sich der russische Ministerpräsident Wladimir Putin noch zum Schutz von Wikileaks aufgeschwungen, als die US-Regierung mit Repressalien gegen die Veöffentlichung reagierte.


Dreiste Betrugsversuche

Siegen (12. Dezember 2010) - Betrüger haben russlanddeutsche Familien in der Siegerland-Gemeinde Burbach per Telefon dazu bringen wollen, mehrere tausend Euro zu bezahlen, um vermeintliche strafrechtliche Ermittlungen gegen Familienangehörige zu vermeiden. Die Masche: In russischer Sprache wurde behauptet, Familienengehörige seien schuldhaft in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt. Um polizeilicher Verfolgung und einer zu erwartenden Gefängnisstrafe zu entgehen, könne die Angelegenheit auch mit einer einmaligen Bezahlung von 10.000 Euro erledigt werden. In allen Fällen waren die Nachrichten frei erfunden. Da weitere Betrugsversuche nicht auszuschließen sind, sollten die Betroffenen sich mit der Polizei in Verbindung setzen.


Alfred Eisfeld berät Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung"

Frankfurt (23. November 2010) - Der Historiker Alfred Eisfeld vom Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa in Lüneburg ist zum Mitglied des Beraterkreises der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung berufen worden. Aufgabe des 15-köpfigen Gremiums ist, das Ende Oktober vorgelegte Konzept der geplanten Ausstellung zum Thema Vertreibungen zu prüfen. Eisfeld ist auch Mitglied im Bundesvorstand der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland. Die bisherige Arbeit der Stiftungsinitiative stand unter keinem guten Stern. Zahlreiche Mitglieder des früheren Beraterkreises hatten das Gremium verlassen, ein Ausstellungskonzept hatte lange auf sich warten lassen. Schließlich hatte im September eine Gruppe von Historikern alternative Vorstellungen zu einem Ausstellungskonzept vorgelegt.


Lew Kopelew-Preis für "Nowaja Gaseta"

Köln (21. November 2010) - Die in Moskau erscheinende Zeitung "Nowaja Gaseta" hat am 21. November den diesjährigen Lew-Kopelew-Preis für Frieden und Menschenrechte erhalten. Chefredakteur Dmitri Muratov und Kolumnist Jurij Rost haben die Auszeichnung in Köln entgegengenommen. Zur Begründung heißt es: "Wie kaum ein anderes Publikationsorgan in Russland steht die 'Nowaja Gaseta' für unabhängigen, aufklärerischen, mutigen und unbeirrbaren Journalismus." Die Laudatio hielt der Präsident des Deutschen Bundestages, Norbert Lammert. Mit dem undotierten Preis, der nach dem 1997 verstorbenen russischen Schriftsteller Lew Kopelew benannt ist, werden Einzelpersonen und Organisationen ausgezeichnet, "die im Sinne Lew Kopelews tätig sind". Vor acht Jahren hatte die russische Menschenrechtsorganisation Memorial die Auszeichnung erhalten.


Erste Rabbinerin stammt aus der Ukraine

Berlin (4. November 2010) - Die erste Frau, die nach dem Holocaust in Deutschland zur Rabbinerin ausgebildet worden ist, stammt aus der ehemaligen Sowjetunion. Am 4. November 2010 erhielt Alina Treiger in einer Berliner Synagoge ihre Ordination. Die 31-Jährige wurde in Poltawa im Nordosten der Ukraine als einziges Kind ihrer Eltern geboren. Nach einer Ausbildung zur Gemeindearbeiterin in Moskau studierte sie sechs Jahre lang in Potsdam und in Heidelberg. Die erste Frau im Rabbineramt in Deutschland war die 1944 von den Nationalsozialisten in Ausschwitz ermordete Regina Jonas.


Nach dem Frühstück zum Besatzer

München (31. Oktober 2010) - Die Reise schließt Finnland, das Baltikum und Polen ein. Sie führt auch nach Russland, doch das sieht der Veranstalter offenbar anders. Am 6. Reisetag geht es „nach dem Frühstück ins russisch besetzte Ostpreußen“ und in die „Hauptstadt Königsberg“. So bietet der „Bayernkurier“ eine Leserreise für August 2011 an. Für die Bus- und Schiffstour an die Schauplätze deutscher Geschichte („man fühlt sich sofort zu Hause“) hat das Zentralorgan der CSU beim Parteitag Ende Oktober eigens mit einem Flugblatt geworben. Bayernkurier: „Die CSU will ihr Profil als modernste Partei Europas schärfen.“


Spätaussiedler: Potential für den Arbeitsmarkt

Magdeburg (19. Oktober 2010) – Der Aussiedlerbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Bergner, hat sich in die Debatte um den wirtschaftlichen Nutzen von Zuwanderern eingeklinkt. Bei der Suche nach Fachkräften solle Deutschland verstärkt  russlanddeutsche Spätaussiedler berücksichtigen. Sie stellten ein großes Potential für den Arbeitsmarkt dar, sagte der CDU-Politiker in Dessau. Wichtiger noch als die Anerkennung mitgebrachter Hochschul- oder Berufsabschlüsse sei es, auf die Berufserfahrungen der Zugereisten zu setzen.


Nobelpreis für Russlanddeutschen

London (5. Oktober 2010) - Die beiden an der Universität Manchester tätigen Wissenschaftler Andre Geim und Konstantin Novoselov erhalten den diesjährigen Nobelpreis für Physik. Geim ist russlanddeutscher Herkunft und gemeinsam mit seinem Kollegen auf dem Gebiet der Kohlenstoff-Forschung tätig. Der niederländische Staatsbürger stammt aus der Schwarzmeerstadt Sotschi, wo er 1958 geboren wurde. ... mehr »


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