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Pläne und Projekte

Jugendverband der Russlanddeutschen entwirft Aktivitäten für 2009

Das Neujahrsfeuerwerk ist kaum verloschen, die Januarferien gerade erst beendet, da stürzen sich die jungen Russlanddeutschen schon wieder in die Arbeit. Anfang Januar fand in Moskau das Projektseminar „Perspektiven für die Arbeit des Deutschen Jugendverbandes“ statt.

Moskau im Januar 2009 – Anstatt vor dem Fernseher zu sitzen oder sich an den Resten der vergangenen Feiertage gütlich zu tun, ist es besser, sich zusammenzusetzen und über die Perspektiven und die Weiterentwicklung der Jugendorganisation zu diskutieren. So jedenfalls beschlossen es die Aktivisten der deutschen Jugendklubs und hatten recht damit. Schließlich kann kein Fernseher die Atmosphäre eines Gesprächs oder des mit bunten Lichtern und Neujahrstannen geschmückten Moskaus ersetzen.

An dem Projektseminar nahmen ausschließlich Führungskräfte der Jugendorganisationen und Ratsmitglieder des Deutschen Jugendverbandes teil, die während des Seminars in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Mit den Führungskräften und anderen Mitarbeitern befasste sich Dmitrij Schilkow aus Tscheljabinsk. Die Ratsmitglieder und die Vorsitzenden der großen russlanddeutschen Jugendorganisationen führten parallel dazu ihre Beratungen durch.

Allerdings kamen beide Gruppen täglich auch einmal zusammen, da aktuelle Fragen sich nur im gemeinsamen Gespräch entscheiden lassen. Dabei ging es u. a. um den Anteil der Jugend an der Selbstorganisation der Russlanddeutschen oder um die Erarbeitung realistischer Projekte, die auch Aussicht auf Verwirklichung haben.

Besonders interessant war die gemeinsame Arbeit an so genannten Netzwerk-Projekten. Schließlich hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass Projekte wie „Grüner Planet“ oder „Kochbuch“ nicht nur sehr spannend sind, sondern auch dazu beitragen, dass sich die Jugendgruppen und –organisationen näher kommen und ihnen dabei das Gefühl vermitteln, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein.

Zunächst bildeten die Seminarteilnehmer vier Gruppen und schlugen Projekte vor, die sie gern verwirklichen würden. Dann musste sich jede Gruppe ein Projekt vornehmen und drei Netzwerkaktivitäten dazu entwickeln und beschreiben. So wurden in relativ kurzer Zeit mehrere Projekte geboren. Ein Projekt war ein Modekatalog des Jugendverbandes, mit dem junge Modedesigner ihr Talent unter Beweis stellen können und traditionelle Elemente mit moderner Bekleidung kombinieren sollen.

Ein weiteres Netzwerkprojekt nennt sich „Deutschland aus der Sicht Russlanddeutscher“. Dabei soll jede Jugendorganisation eine Seite eines Buches gestalten. Teilnehmern internationaler Jugendaustauschprogramme ist es dabei vorbehalten, ihre Eindrücke wiederzugeben und zu berichten, wie sie ihre historische Heimat sehen. […]

Quelle: Наталья Блинова: „ Перспективный новый год“,
Natal’ja Blinova: „Perspektivnyj novyj god“,
http://www.ru.mdz-moskau.eu/, Stand: 19. Januar 2009;
Übersetzung: Norbert Krallemann

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