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Pelmeni und Currywurst

Im Russischen Berlin

In Berlin wird nicht nur viel türkisch gesprochen: Über 100.000 Menschen mit russischer Muttersprache leben in der deutschen Hauptstadt. Und das dauerhaft. »Echte Russen«, d. h. russische Staatsangehörige, sind unter ihnen aber nur die Ausnahme. Wer sind diese »Russen in Berlin«? Was ist ihre Herkunft, was ihre Perspektive, wie leben sie?

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Russland im Regal

Der Supermarkt der anderen Deutschen

Wenn der Monat sich dem Ende neigt, haben die Kunden wieder Geld. Dann kommt im Supermarkt, den Swetlana und Sascha Feller am Rande von Berlin betreiben, immer die Zeit für Sonderangebote. Ikra-Kaviar aus der Ukraine, Smetana-Sahne aus Warschau, Rjaschenka-Joghurt aus Moskau: Bei den Fellers können Einwanderer alles das kaufen, was ihnen in der fremden Heimat Deutschland fehlt. Der Fisch wird hier noch lebendig angeboten, dazu gibt es Schmuck und Nippes, Mode, Videos, Wodka und Versicherungen.

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Ferne Heimat Kasachstan

Von Deutschland in die Steppe

Hunderttausende von Deutschen wanderten seit dem 16. Jahrhundert nach Russland aus. Etwa 2,5 Millionen deutschsprachige Menschen zählte man 1914 im Zarenreich. Als die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg in Russland einmarschierte, fürchtete die russische Regierung, dass die heimischen Deutschen mit ihr kollaborieren würden. Daher wurde die Deportation aller im westlichen Teil der UdSSR lebendenDeutschen nach Sibirien, Mittelasien und nach Kasachstan, wo allein fast eine Million Deutsche lebten, befohlen.

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Wenn die Russen kommen

Neues russisches Leben in Deutschland

Etwa drei Millionen Russen sind seit 1990 aus dem zerfallenen Sowjetreich nach Deutschland gekommen. Angelockt von ihren familiären Wurzeln, von den Verheißungen eines besseren Lebens. Viele sind seitdem in Deutschland glücklich geworden - aber viele auch nicht. Die meisten von ihnen sind russlanddeutsche Spätaussiedler mit ihren Familien, jüdische Emigranten, Flüchtlinge aus GUS-Krisenregionen, Studenten und Menschen, die mit und ohne Arbeitserlaubnis in Deutschland arbeiten.

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Deutscher Pass – Russische Seele

Die Kinder der Spätaussiedler

Diana war sieben Jahre alt, als sie mit ihrer Schwester Ella und den Eltern aus Kasachstan nach Deutschland kam. Jung genug, um sich in der neuen Welt zu orientieren und anzupassen.

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Pelmeni und Currywurst

Im Russischen Berlin

In Berlin wird nicht nur viel türkisch gesprochen: Über 100.000 Menschen mit russischer Muttersprache leben in der deutschen Hauptstadt. Und das dauerhaft. »Echte Russen«, d. h. russische Staatsangehörige, sind unter ihnen aber nur die Ausnahme. Wer sind diese »Russen in Berlin«? Was ist ihre Herkunft, was ihre Perspektive, wie leben sie?

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Kreuzzug durch Sibirien

"Mit orthodoxen Priestern auf Missionsreise"

Ein "Missionszug" der orthodoxen Kirche fährt mit rund einem Dutzend Priestern an Bord durch die Weiten Sibiriens, durch die Taiga, vorbei am Baikal, unendlichen Wäldern und vergessenen Siedlungen. Die Zugstrecke zwischen Bratsk und Khani gehört zu den abgelegensten in Russland, aber auch zu den schönsten und kältesten.

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Ein Dorf im Ural

"An der Grenze zwischen Kultur und Wildnis"

Spätestens seit der Hollywood-Schnulze "Doktor Schiwago" galt der Ural vielen Menschen als die Grenze zwischen Kultur und Wildnis. Am Ural endet Europa, wird gern behauptet. Dabei ist der Ural ein weitgehend unbekanntes Gebirge mit fantastischen Landschaften.

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"Wir sind doch keine Russen!"

Von Kasachstan nach Wolfen

Aus Kasachstan kam Familie Letscher 1994 nach Deutschland. Wie sie den Spagat zwischen russischer und deutscher Lebenswelt meistert, zeigt diese Reportage.

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